Mittwoch, 6. Februar 2019

Buddhismus

Und da wir ja gerade vor kurzem die Diskussion mit einer Unwissenden hatten, die Parolen gröhlt, als stamme sie von irgendwelchen Rechtsparteien, die mit Fakten so gar nichts am Hut haben, will ich kurz erklären warum ich den Buddhismus zum Teil lebe und er für mich der einzige Glaube ist, den ich annehmen kann.

Und ich betone gleich noch mal vorweg, ich lebe diesen weder als Mönch, noch im Zöllibat oder ähnlichem. Ich ziehe aus ihm die für mich positiven Dinge, wie wir alle aus allem immer nur das Positive ziehen sollten. Ich esse weiter Fleisch, ich trinke ab und an Alkohol, wenn auch mittlerweile deutlich weniger als noch im letzten Jahr.und zur Zeit rauche ich auch noch. Ich führe darüber keine Diskussion mit Menschen, die mich ungefähr 7 Jahre nicht gesehen haben und die schon damals mich nicht mal im Ansatz begriffen haben.

Was uns unterscheidet, ich fange Dinge nicht nur an, ich bringe sie zu Ende. Ich schiebe die Schuld für Erlebtes nicht auf andere, sondern suche auch die Fehler bei mir selbst und wenn mich an meinem Leben etwas stört, dann ändere ich es und zerfließe nicht im Selbstmitleid, oder bepöbel andere, um von meinen Schwächen / Fehlern abzulenken.

Das ist jedoch etwas, was ich schon vor dem Buddhismus gemacht habe, bzw. nicht gemacht habe.

Denn auch hier kann man mit den Lehren des Buddhismus sehr schnell etwas begreifen. Es gibt den "Edlen, achtfachen Weg", die 8 Grundbegriffe stehen übrigens in der Zeile unter: olesblog.de

Deren untergeordnet sind die "4 edlen Wahrheiten" die da lauten:


1. Alles Bedingte ist Leid. 

2. Leid hat eine Ursache. 

3. Es gibt ein Ende des Leids. 

4. Es gibt einen Weg zum Ende des Leids.


In dem Moment wo wir den Sinn dahinter sehen, wir begreifen was wir dafür tun können, ein Leben ohne Leid zu führen, weil wir eine andere Einstellung dazu gewinnen, in dem Moment machen wir uns frei.

Und dies ist nur ein Beispiel, warum ich mit dem Buddhismus ein deutlich enspannteres Leben führe, als es andere vielleicht tun.

Der Buddhismus spricht von Achtsamkeit, ich achte sehr viele Dinge und ganz besonders achte ich auf mein eigenes Wohl. Nun mag der eine oder andere sagen, dass sei egoistisch oder ich sein Narzisst, falsch! Man kann auf sich selbst acht geben, in dem man beides nicht ist, aber sich eben halt trotzdem nicht aufopfert für andere, die es nur ausnutzen, oder die einem nicht gut tun.

Ich meditiere seit Jahren, was mir in vielen Momenten eine innere Ruhe bringt, die in Worte nicht zu fassen ist. Humbug? Mag der glauben der es noch nie ernsthaft versucht hat. Durchhaltevermögen gehört dazu.

Durch den Buddhismus erfuhr ich so unendlich viele Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu sehen. Ich glaube an das Karma, ich glaube an die Wiedergeburt und es ist der einzige Glaube der nicht über die ganze Welt gereist ist und versucht hat zwanghaft zu missionieren. Buddhisten sind bescheidene Menschen, nicht wie Katholiken, Evangelen.

Alles das lässt mir nur den Buddhismus als Glauben den ich akzeptieren kann zu. Aber und ich wiederhole es noch mal für die ganz persönliche Intelligenzverweigerin, die hier ab und an ihren geistigen Dünnschiss absondert, ich lebe nicht als Mönch... daher esse ich Fleisch.... (siehe oben).

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